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Allgemeine Themen / 10. Juni 2026

Erneutes Assassment zum Ludwig Erhardt Preis

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Ein weiterer Meilenstein für die Gemeinhardt Service GmbH

Die Gemeinhardt Service GmbH hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass Qualität, Innovation und nachhaltiges Wirtschaften fest in der Unternehmens-DNA verankert sind. Ein besonderer Höhepunkt dieser Entwicklung war zweifellos die Auszeichnung mit dem silbernen Ludwig-Erhard-Preis im Jahr 2025. Doch wer Exzellenz lebt, ruht sich nicht auf vergangenen Erfolgen aus. Vom 20. bis 22. April 2026 stand nun das erneute Assessment durch die Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V. (ILEP) an – ein intensiver Prozess, der unser Streben nach kontinuierlicher Verbesserung eindrucksvoll unterstreicht.

Der Ludwig-Erhard-Preis: Maßstab für Business Excellence in Deutschland

Der Ludwig-Erhard-Preis ist die nationale Auszeichnung für Excellence von Unternehmen und Organisationen in Deutschland. Er basiert auf dem weltweit anerkannten Excellence Framework Europe, das Organisationen dabei unterstützt, Veränderungen zu steuern und ihre Leistung ganzheitlich zu verbessern. Die Begutachtung durch die ILEP zielt darauf ab, auf Basis europäischer Werte modelloffen die Reife einer Organisation zu ermitteln. Durch das Nutzen von Stärken und das Heben aufgezeigter Potenziale wird die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt.

Für uns als mittelständisches Handwerksunternehmen im Spezialgerüstbau ist die Teilnahme an diesem anspruchsvollen Verfahren weit mehr als nur das Streben nach einer Trophäe. Es ist ein wertvoller Spiegel unserer eigenen Leistungsfähigkeit und ein wesentlicher Treiber für unsere Weiterentwicklung.

Das Assessment 2026: Intensiver Austausch und wertvolle Impulse

In der Zeit vom 20. bis zum 22. April 2026 durften wir das erfahrene Assessoren-Team rund um Dr. André Moll bei uns begrüßen. Ein solches Assessment ist kein klassisches Audit, sondern eine tiefgreifende Begutachtung des Managements und der gesamten Organisation. Das Team der ILEP hat unsere Prozesse, unsere Führungskultur und unsere strategische Ausrichtung detailliert unter die Lupe genommen.

Wir möchten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dr. André Moll und das gesamte Team der ILEP aussprechen. Die professionelle, konstruktive und wertschätzende Atmosphäre während der Begutachtungstage hat uns sehr beeindruckt. Die fundierten Rückmeldungen und der offene Dialog gaben uns wertvolle Impulse, um unsere Abläufe weiter zu optimieren und unsere Vision von Exzellenz im Gerüstbau konsequent weiterzuverfolgen.

Vom Silber-Erfolg 2025 zur kontinuierlichen Weiterentwicklung

Die Auszeichnung mit dem silbernen Ludwig-Erhard-Preis im Juni 2025 war ein enormer Motivationsschub für unser gesamtes Team. Sie hat gezeigt, dass unser Engagement für Zertifizierungen wie EFQM, Gemeinwohl-Ökonomie, SCCP, AMS Bau und ASS Früchte trägt. Doch wie einst Walter Stuber und Dirk Eckart den Grundstein für unseren Erfolg legten, so sehen auch wir uns in der Pflicht, mutig in die Zukunft zu blicken und uns stetig weiterzuentwickeln.

Das erneute Assessment in diesem Jahr ist ein klares Bekenntnis dazu, dass wir den Weg der Business Excellence konsequent weitergehen. Wir sind gespannt auf die detaillierten Ergebnisse und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen – für unsere Kunden, unsere Partner und unser großartiges Team.

Euer Ingolf Stuber

 

Allgemeine Themen / 10. Februar 2026

Spezialgerüstbau: Die unsichtbare Kunst über unseren Köpfen

Bild: Gemeinhardt Service GmbH

Haben Sie sich jemals, während Sie eine Rolltreppe in einem modernen Gebäude hinauffuhren, einen Moment Zeit genommen, um nach oben zu blicken? Oftmals offenbart sich dort eine verborgene Welt aus Stahl, Holz und präziser Ingenieurskunst. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Gerüst aussehen mag, ist bei genauerem Hinsehen oft ein Meisterwerk des Spezialgerüstbaus – eine Kunstform, die in unserem Alltag häufig unbemerkt bleibt.

Die Kunst im Verborgenen

Spezialgeruestbau ist weit mehr als nur das Errichten temporärer Arbeitsplattformen. Es ist die Kunst, maßgeschneiderte Lösungen für komplexe architektonische Herausforderungen zu schaffen. Jedes Projekt ist ein Unikat und erfordert ein tiefes Verständnis für Statik, Materialeigenschaften und die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauwerks. Es geht darum, Sicherheit, Funktionalität und nicht selten auch eine gewisse Ästhetik in Einklang zu bringen. Diese Strukturen sind oft so perfekt in ihre Umgebung integriert, dass sie für das ungeübte Auge unsichtbar bleiben – eine stille, aber unverzichtbare Unterstützung für die Realisierung beeindruckender Bauvorhaben.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wetterschutzdächer der Gemeinhardt Service GmbH

Ein beeindruckendes Beispiel für diese unsichtbare Kunst liefert die @Gemeinhardt Service GmbH mit einem Projekt, bei dem rund 1500 Quadratmeter Wetterschutzdächer über Treppenöffnungen montiert wurden. Die Herausforderung bestand darin, die Treppenanlagen auch bei schlechtem Wetter sicher und uneingeschränkt nutzbar zu halten. Die Lösung war eine filigrane und dennoch extrem stabile Konstruktion, die sich wie ein schützendes Blätterdach über die Öffnungen legt.

Das obige Bild zeigt eindrucksvoll die technische Eleganz dieser Lösung. Die klaren Linien der Stahlträger, die rhythmische Anordnung der Dachelemente und das Spiel von Licht und Schatten erzeugen eine fast grafische Ästhetik. Es ist eine funktionale Skulptur, die den Raum definiert und gleichzeitig schützt. Man erkennt die Präzision und die durchdachte Planung, die notwendig waren, um eine solch große Fläche sicher und optisch ansprechend zu überdachen. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie Spezialgerüstbau die Grenzen des Möglichen erweitert und dabei eine ganz eigene Form von Schönheit erschafft.

Ein neuer Blick auf unsere Umgebung

Solche Projekte sind es, die uns dazu anregen sollten, unsere alltägliche Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Sie erinnern uns daran, dass hinter vielen Dingen, die wir für selbstverständlich halten, ein hohes Maß an Kreativität, Fachwissen und handwerklichem Können steckt. Der Spezialgerüstbau ist eine dieser verborgenen Künste, die unseren Alltag sicherer, komfortabler und oft auch ein Stück schöner machen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen.

Nehmen Sie sich also beim nächsten Mal einen Moment Zeit und blicken Sie nach oben. Vielleicht entdecken auch Sie eine dieser unsichtbaren Kunstwerke, die still und leise ihre wichtige Aufgabe erfüllen. Und wenn Sie vor einer besonders kniffligen Herausforderung im Bereich Gerüstbau stehen, wissen Sie, an wen Sie sich wenden können: an Experten wie die Gemeinhardt Service GmbH, die mit Leidenschaft und Know-how aus jeder Notwendigkeit eine Tugend machen.

Karriere / 10. August 2025

Ärmel hochkrempeln und handeln

Bild: Ingolf Stuber
Bild: Ingolf Stuber

Oh Mann, das Bild zeigt uns ganz klar: Wir haben ein Problem, das wir nicht ignorieren können! Die rückläufigen Beschäftigungszahlen im Gerüstbau sind ein Alarmsignal, und jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und handeln!

Die Faktenlage 

Schauen wir mal auf die Entwicklung: 2021 hatten wir noch 34.578 Beschäftigte in unserer Branche. 2022 ging die Zahl runter auf 34.279 – ein erster Rückgang. 2023 gab es dann einen Aufschwung auf 35.189, was ein kleiner Hoffnungsschimmer war. Aber für 2024 wird wieder ein Rückgang prognostiziert, auf 34.871. Das sind zwar keine dramatischen Abstürze, aber die Tendenz ist doch beunruhigend – zumal unsere Branche dringend Personal benötigt, um die steigende Nachfrage und die immer anspruchsvolleren Bauprojekte stemmen zu können!

Warum der Rückgang?

Die Gründe hierfür sind sicher vielfältig. Hier ein paar Gedanken:

  1. Fachkräftemangel: Der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte wird immer härter – nicht nur in der Baubranche, sondern überall. Viele junge Leute entscheiden sich gegen körperlich anstrengende Berufe, obwohl der Gerüstbau so viel mehr zu bieten hat als nur Muskelkater!
  2. Imageproblem: Das Vorurteil vom „einfachen Gerüstbauer“, das uns immer wieder begegnet, hält viele Menschen davon ab, sich für diesen Beruf zu begeistern. Dabei wissen wir, wie anspruchsvoll und vielseitig unser Job ist!
  3. Wirtschaftliche Unsicherheit: Mit steigenden Preisen und einer wackligen Bauwirtschaft überlegen sich manche Unternehmen vielleicht zweimal, ob sie zusätzliche Mitarbeiter einstellen – zumal, wenn der Preisdruck auf unsere Leistungen zunimmt.
  4. Arbeitsbedingungen: Ja, der Gerüstbau ist körperlich anspruchsvoll, und das schreckt einige ab. Das bedeutet, wir müssen die Bedingungen für unsere Mitarbeiter attraktiver gestalten – moderne Arbeitsgeräte, bessere Infrastruktur und ein Comeback der echten Wertschätzung!

Mehr dazu unter: Werte der Gemeinhardt Service GmbH

Was können wir tun? 

Wir dürfen unsere Köpfe jetzt nicht in den Sand stecken! Hier geht es um die Zukunft unserer Zunft. Meiner Meinung nach müssen wir gemeinsam an mehreren Hebeln ansetzen:

  1. Azubis gewinnen, binden und fördern: Ohne Nachwuchs kommen wir nicht weit. Neben den klassischen Rekrutierungsmethoden müssen wir offensiver werden – TikTok, Instagram, coole Events für Jugendliche, Projekte mit Schulen: Alles ist erlaubt, siehe auch:  GeruestbauTV – YouTube wenn es den jungen Leuten zeigt, was für ein spannender Beruf der Gerüstbau ist! Und wenn sie mal bei uns sind, dann müssen wir sie langfristig bei Laune halten – mit klaren Karriereperspektiven und einem guten Betriebsklima.
  2. Attraktivität steigern: Wie kriegen wir mehr Menschen dazu, in den Gerüstbau einzusteigen? Faire Löhne, Aufstiegsmöglichkeiten, moderne Arbeitskleidung, vielleicht sogar Zuschüsse für Fitness-Programme – das sind Dinge, die für viele einen Unterschied machen können. Für uns ist das zwar Investition, aber eine, die sich doppelt und dreifach auszahlen kann!
  3. Image-Kampagnen für die Branche: Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung, um den Gerüstbau in ein besseres Licht zu rücken. Der Beruf ist Hightech, Präzision, Verantwortung – das muss breiter rübergebracht werden. Vielleicht eine bundesweite Kampagne mit echten Gerüstbauern als Botschaftern? Face-to-Face-Kommunikation wirkt oft Wunder.
  4. Politische Unterstützung: Der Fachkräftemangel ist ein deutschlandweites Problem. Wir müssen uns stärker politisch einbringen und für Förderprogramme werben, die speziell unsere Branche unterstützen – sei es durch Weiterbildungsangebote, Ausbildungsmöglichkeiten für Betriebe oder Subventionen.

 Mein Fazit 

Der Rückgang der Beschäftigungszahlen ist ein Problem, aber keines, das wir nicht lösen können. Klar, es wird keine einfache Aufgabe, aber wir im Gerüstbau bei Gerüstbau, Gerüste und vieles mehr! – Gemeinhardt Service GmbH sind doch nicht dafür bekannt, vor Herausforderungen zurückzuschrecken. Wir brauchen jetzt eine Mischung aus Innovationskraft, Tatendrang und Zusammenhalt – dann kriegen wir die Kurve!

Also nehmen wir die Sache in die Hand und zeigen gemeinsam, dass der Gerüstbau eine Zukunft hat, auf die wir alle stolz sein können! Aufgeben kennt unsere Zunft nicht – wir bauen auf festen Fundamenten weiter! 💪